
Das 34. (vorweihnachtliche) Mainzer RUDELSINGEN -2-
Wir stimmen uns auf Weihnachten ein und singen gemeinsam über 2 Stunden die größten vorweihnachtlichen RUDELSINGEN Hits aus aller Welt - das wird ein Fest!
WICHTIGE INFO: Über den Saalplan/Sitzplan könnt ihr ab sofort nummerierte Sitzplätze buchen, solange der Vorrat reicht.
Für die Stehplätze gilt wie bisher freie Stehplatzwahl. Dazu wählt ihr im Saalplan/Sitzplan ganz einfach das "Stehplatz" Feld aus.
Zusatztermin am 15.12.2026 mit gleichem Programm!
(opens in a new tab)Der Frankfurter Hof ist ein historischer Saalbau in der Mainzer Altstadt. Er befindet sich in der Augustinerstraße 55.
Nach dem Ende des kurmainzischen Fürstentums und der napoleonischen bzw. französischen Herrschaft auch in der Stadt Mainz, wurde neben der Fruchthalle Bedarf für einen Veranstaltungsort für kulturelle, sportliche und politische Zusammenkünfte der Bürgerschaft und die neu aufkommenden Fastnachtsvereinigungen gesehen. Der Frankfurter Hof sollte diese Lücke im Saalangebot der Stadt schließen. Der Wirt Konrad Falck erwarb 1834/1835 das Gasthaus „Zum Frankfurter Hof“ zwischen Augustinerstraße und Schönbornstraße. Das Gebäude trug seinen Namen nach seinem ursprünglichen Besitzer, dem Bartholomäusstift in Frankfurt am Main. Für die erwartet große Nachfrage baute Falck einen Versammlungssaal an. Er wurde in Bruchstein und Ziegelmauerwerk gestaltet und 1841 eröffnet. 1895 erfolgte eine Überplanung als dreigeschossiger neubarocker Mansarddachbau durch den Architekten Franz Philipp Gill.
In der Zeit des deutschen Vormärz entstand der typisch Mainzer Stil der politisch-literarischen Fastnacht. Die Förderung der lokalen Fastnacht durch den Mainzer Provinzialkommissar von Lichtenberg und dem Mainzer Bürgermeister Nikolaus Nack, trug zu einem Aufschwung der Mainzer Saalfastnacht bei. Der Frankfurter Hof spielte als Versammlungsort der neuen Fastnachtsvereine der reformierten Fastnacht eine wesentliche Rolle.
Das Engagement einer „Bürgerinitiative Rettet den Frankfurter Hof“ erweckte das Interesse für die historische Stätte neu und brachte den Stadtrat, der sich ernsthaft mit einem Abriss der Gebäude beschäftigte, zum Umdenken. Es wurde beschlossen die Räume als Bürgerhaus für die Mainzer Altstadt zu nutzen. Die Sanierung des Ensembles fand mit der Wiedereröffnung am 10. März 1991 ihr bisheriges Ende.
Das Kulturprogramm des Frankfurter Hofes entwickelte sich seither eigenständig, wurde jedoch im Rahmen der Neuordnung der Beteiligungen der Stadt Mainz mit dem Congress Centrum Mainz und anderen zur mainzplus Citymarketing GmbH fusioniert.


